Thema
Gender & Diversity within an Integrated Culture Development
Ziel
Wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Entwicklung, Umsetzung und Evaluation neuer personalwirtschaftlicher Gender-&-Diversity-Strategien und Instrumente. Im Fokus steht die ganzheitliche Weiterentwicklung von Unternehmenskulturen, um die Chancengleichheit zu erhöhen und die Anzahl hochqualifizierter, karrieremotivierter Frauen und Männer und anderer Geschlechteridentitäten – in Fach- und Führungspositionen nachhaltig zu steigern.
Begründung
Trotz umfangreicher nationaler und internationaler Forschung sowie zahlreicher Einzelmaßnahmen (z. B. Arbeitszeitflexibilisierung, MINT-Initiativen, Cross-Mentoring) steigen die Frauenanteile in Fach- und Führungsfunktionen nur langsam. Gefordert ist ein Paradigmenwechsel: Statt rein auf isolierte Maßnahmen (bottom-up) zu setzen, braucht es die bewusste Veränderung der Unternehmenskultur – inklusive Werte- und Einstellungswandel – als Ausgangspunkt. Auf dieser Basis können wirksame Gender-&-Diversity-Strategien entwickelt und umgesetzt werden (top-down), die Chancengleichheit für alle Geschlechteridentitäten fördern.
Theoretische Basis
Die Konzeptionen orientieren sich – wo sinnvoll – an Ressourcentheorien, Konstruktivismus, Promotorenmodell, Diversity-Theorien, Culture-Joint-Venture-Ansätzen, Change-Management und Organisationsentwicklung. Diese werden interdisziplinär geprüft, kombiniert und um neue, integrale Ansätze wie den Holistic Integral Approach nach Laloux ergänzt. Ziel ist ein tragfähiger Theorie-Mix für die organisationskulturelle Weiterentwicklung.
Methoden
Empirische Umsetzung durch Befragungen, Interviews und Workshops – inklusive kollegialer Fallberatung und gemeinsamer Bearbeitung konkreter Praxisfälle in Unternehmen.