Deutsches Elektronen Synchrotron (DESY)

Das Forschungszentrum DESY ist eines der weltweit führenden Forschungszentren für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung mit den Schwerpunkten Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigeranlagen, Teilchenphysik und Forschung mit Photonen. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft. Organisiert ist DESY als eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Das Forschungszentrum hat zwei Standorte, einen in Hamburg und einen in Zeuthen (Brandenburg).

Angaben zum Unternehmen

Firmenname Deutsches Elektronen Synchrotron (DESY)
Adresse Notkestr. 85 22607 Hamburg
Bundesland Hamburg
Webseite www.desy.de
Ansprechperson/
Abteilung
Anna-Christina Jauch
Gleichstellungsbeauftragte
T: 040 8998-1830
F: k.A.
E: anna-christina.jauch@desy.de
Ansprechperson/
Abteilung
Branchen
Vertreten in einem Land
Anzahl Beschäftigte
weltweit
2430 davon Frauen:  28,2%
Anzahl Beschäftigte
in Deutschland
2430 davon Frauen:  28,2%
Anzahl Teilzeitbeschäftigte
in Deutschland
343 davon Frauen:  62,4%
Gesuchte Studienfachrichtungen
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Informatik/Softwareentwicklung
  • Ingenieurwissenschaft/Technik
  • Naturwissenschaften
  • Physik
  • Rechtswissenschaften
Besondere Einstellungskriterien wissenschaftliche Exzellenz, häufig Promotion; Spezialisierung im technischen Bereich

Angaben zu den Handlungsfeldern

1. Planung

Wie plant das Unternehmen die Förderung hochqualifizierter Frauen?

  • Es gibt entsprechende Leitlinien.
  • Es gibt spezielle Vereinbarungen.
  • Dieses Ziel ist besonders in der Unternehmensstrategie verankert.
  • Diese Förderung wird ausdrücklich in der Personalplanung berücksichtigt.
  • Die Umsetzung dieser Planungen wird in konkrete Zielvereinbarungen bei Führungskräften aufgenommen.
  • Spezielle Maßnahmen wie Nachwuchsgruppenleitung, Mentoring, Helmholtz Förderprogramme und Dual Carreer
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Die Gleichstellungsbeauftragte (GB) ist als Stabsstelle der administrativen Geschäftsführung direkt unterstellt und ist mit Hilfe des Gleichstellungsbüros für die Entwicklung und Durchführung von Gleichstellungsmaßnahmen im Institut zuständig. Die Chancengleichheit ist auf der Grundlage des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) und der Ausführungsvereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern (Ausführungsvereinbarung Gleichstellung – AV-Glei) seit 2005 durch eine DESY-spezifische Ausführungsvereinbarung betrieblich umgesetzt.
Seit dem Jahr 1999 besteht bei DESY eine „Gesamtbetriebsvereinbarung zur Chancengleichheit von Frauen bei DESY“, die mehrmals aktualisiert wurde. Die Belange der Chancengleichheit werden insb. von der gewählten Gleichstellungsbeauftragten (GB) und darüber hinaus von einem gewählten Gremium der Frauenvertretung (FV) vertreten. Die Amtsperiode dauert für die GB, deren Stellvertreterin sowie die FV 4 Jahre. Sitzungen finden jeden Monat statt und werden von der GB geleitet. Die GB ist an sämtlichen Einstellungsverfahrenb beteiligt und entsendet hierbei „Fachfrauen“, die in dem einzustellenden Beruf tätig sind, um sie kompetent in bestimmten Kommissionen zu vertreten. Derzeit besteht der Pool aus etwa 120 Fachfrauen.

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2. Information

Wie Informiert das Unternehmen über die Maßnahmen zur Förderung hochqualifizierter Frauen?

 

a. innerbetriebliche Informationen
  • Intranet
  • Schriftliches Info-Material (Broschüren u.a.)
  • Spezielle Veranstaltungen (Versammlungen, Führungstreffen u.a.)
  • Personalentwicklungs-Seminare/Workshops u.a.
  • Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Berufsgruppenspezifische Fraueninfo-Verteiler, gepflegt von der Gleichstellungsbeauftragten
  • Thematik Leben und Arbeit auf DESY – Hauptportal
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Bedeutende Physik-Konferenzen und Workshops sowie fachbezogene Veranstaltungen, an denen alle Beschäftigten teilnehmen können, finden sehr regelmäßig bei DESY statt. Die Wissenschaftlerinnen werden dazu ermutigt, die Ergebnisse ihrer Arbeit bei bedeutenden Konferenzen in der ganzen Welt zu präsentieren.
Durch die Beteiligung an den Einstellungsverfahren ist die Gleichstellungsbeauftragte sehr präsent.

Darüber hinaus bietet die Abteilung der Fortbildung Seminare an, die sich speziell an Frauen wenden.

 

b. außerbetriebliche Informationen
  • Unternehmens-Homepage
  • Karrieremessen o.ä.
  • Stellenanzeigen
  • Spezielle Broschüren
  • Artikel, Pressemitteilungen
  • Seminare, Konferenzen
  • Hochschulveranstaltungen
  • Informationen verbreitet über Netzwerke
  • MINT Veranstaltungen für Mädchen, Schülerlabor, Sommerstudentenprogramme
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Gleichstellungsbeauftragte und Frauenvertretung organisieren vor Ort Informationsveranstaltungen über die MINT-Berufe für unterschiedlich definierten Zielgruppen. Dabei berichten Role Models aus den naturwissenschaftlichen Berufsfeldern über ihre Erfahrung und Motivation. Darüber hinaus beteiligen sich Gleichstellungsbeauftragte und Role Models an externen MINT-Veranstaltungen in der Umgebung, u.a. in Schulen.
Seit 2012 werden die Bewerberinnen und Bewerber in den Stellenanzeigen nur in der weiblichen Form angesprochen, mit dem Zusatz (w/m).

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3. Personalarbeit / Personalwirtschaftliche Instrumente und Systeme

Wie gestaltet das Unternehmen die Personalarbeit bei der Förderung hochqualifizierter Frauen?

a. Personalbeschaffung von qualifizierten Frauen

  • Spezielle Kontakte, Veranstaltungen etc. (Hochschulbereich, weitere Bildungseinrichtungen)
  • Besondere Anzeigenkampagnen im Hinblick auf hochqualifizierte Frauen
  • Präsentation auf Karrieremessen mit speziellem Hinweis auf das besondere Interesse, hochqualifizierte Frauen gewinnen zu wollen
  • Spezieller Internetauftritt, um gezielt hochqualifizierte Frauen anzusprechen
  • Bei der Aufforderung zu einer Online-Bewerbung besondere Ansprache von hochqualifizierten Frauen
  • Auftrag an Personalberatungen, besonders nach hochqualifizierten Frauen zu suchen
  • Bei Assessment-Center, Auswahlseminaren o.ä. besondere Beachtung auf hochqualifizierte Frauen
  • Gezielte Ansprache hochqualifizierter Frauen, insbesondere für Gremienarbeit
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Viele Aspekte der oben aufgeführten Maßnahmen werden im Rahmen des Gesamt-Konzepts zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen eingearbeitet und weiter entwickelt. Das Direktorium hat im Rahmen einer Formalisierung Selbstverpflichtungen für einen weiblichen Anteil beschlossen, die teilweise über die Zielquoten 2018 hinauszugehen, die rechnerisch im Rahmen des Kaskadenmodells bestimmt wurden. Bemessen an dem Frauenanteil in der jeweiligen Bundesstatistik steht DESY in den Kategorien bereits gut da, es besteht jedoch noch Handlungsbedarf bei den unbefristet angestellten Wissenschaftlerinnen. Auch bei den W3-Professuren wird DESY alle Anstrengungen unternehmen, um die Selbstverpflichtung zu erfüllen. Zudem bereitet DESY auch für das nicht wissenschaftliche Personal, d.h. insbesondere für Technik und Administration, interne Zielquoten analog dem Kaskadenmodell für die Wissenschaft vor.
Die Helmholtz Gemeinschaft, deren DESY Mitglied ist, bietet mehrere Förderprogramme, einige davon ausschließlich für Frauen. Bei der Teilnahme an der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte werden Frauen überproportional (im Verhältnis zum Frauenanteil der DESY-Belegschaft) berücksichtigt. Jedes Jahr absolvieren mehrere junge Frauen aus der Wissenschaft oder der Verwaltung ein Mentoring-Programm für Frauen „in Führung gehen“. 2015 wurde außerdem ein Mentoringprogramm „women in natural sciences“ ins Leben gerufen, an dem mehrere Institute auf dem Campus beteiligt sind.
Bei der Auswahl der Postdoktorandinnen in den wissenschaftlichen Bereichen sowie bei den Sommerstudenten wird besonders angestrebt, viele qualifizierte Frauen zu gewinnen.
Seit 2012 erarbeitet DESY ein Konzept, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen.

b. Integration von qualifizierten Frauen

  • Besondere Integrationsveranstaltungen zu Beginn
  • Besondere Integrationsveranstaltungen während des ersten Jahres
  • Patenschaften/Coaching für hochqualifizierte Frauen
  • Mentoring
  • Wiedereinstiegsstellen
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Integrationsveranstaltungen finden grundsätzlich unabhängig vom Geschlecht für alle Sommerstudenten, Doktoranden und Doktorandinnen sowie für die neuen Auszubildenden statt.
Die neu eingeschriebenen Doktoranden und Doktorandinnen bekommen bei ihrer Anmeldung automatisch eine betreuende Person an ihre Seite.
DESY bietet nach der Kindererziehungspause für den wissenschaftlichen und technischen Bereich zwei Wiedereinstiegsstellen für eine Dauer von zwei Jahren an.

c. Weiterbildung

  • Spezielle Veranstaltungen (Seminare, Workshops u.a.) / Veranstaltungsbausteine zum Thema „hochqualifizierte Frauen / Gender Diversity“ o.ä.
  • Spezielle Veranstaltungen für hochqualifizierte Frauen
  • Einsatz von hochqualifizierten Frauen als Dozentinnen/Moderatorinnen in Weiterbildungsmaßnahmen
  • Angebot von Seminaren spezifisch für Frauen (z.B. Kommunikation; Gesundheit…)
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Als Institut der Helmholtz-Gemeinschaft betrachtet DESY die Förderung der Chancengleichheit als Teil seiner Mission. Die Gleichstellungsbeauftragten der Helmholtz-Zentren sind miteinander vernetzt und richten alle zwei Jahre einen nationalen Workshop zu einem bestimmten Genderthema aus. DESY unterstützt gezielt die Teilnahme seiner Mitarbeiterinnen (und ggf. Mitarbeiter) an diesen Veranstaltungen.

d. Personalentwicklung von hochqualifizierten Frauen

  • Traineeprogramme mit besonderem Augenmerk auf hochqualifizierte Frauen
  • Besondere Beachtung der hochqualifizierten Frauen bei Potentialdiskussionen bzw. in entsprechenden Gremien/Kommissionen
  • Besondere Beachtung von hochqualifizierten Frauen bei Besetzungsentscheidungen
  • Angebot von Fachlaufbahnen oder Projektlaufbahnen neben den traditionellen hierarchischen Aufstiegsmöglichkeiten für hochqualifizierte Frauen
  • Besondere Berücksichtigung von hochqualifizierten Frauen bei Auslandsentsendungen
  • Mentoring
  • Teilnahme der Gleichstellungsbeauftragten an Einstellungs- und Berufungsverfahren
  • Personalentwicklungs-, Frauenförderplan
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Bei den Bewerbungen für die Helmholtz-Führungsakademie wird viel Wert darauf gelegt, dass hochqualifizierte Kandidatinnen vertreten sind. Die Anzahl sollte mindestens dem Frauenanteil in der DESY-Belegschaft entsprechen.
Im Personalentwicklungsplan werden Fördermaßnahmen für spezielle Berufsgruppen dargelegt.

e. Bezahlung und Sozialleistungen

  • Besondere Beachtung von hochqualifizierten Frauen bei Gehaltszusagen, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Die Bezahlung erfolgt nach dem öffentlichen Tarif. Verhandlungen sind nicht möglich.

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4. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Wodurch berücksichtigt das Unternehmen bei hochqualifizierten Frauen Wünsche nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben?

  • Flexible Arbeitszeitregelungen
  • Vertrauensarbeitszeit
  • Teilzeit / reduzierte Vollzeit auch im Führungsbereich
  • Home Office
  • Kinderbetreuungsmaßnahmen (z.B. Betriebskindergarten, Mit-Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Notfall-Kindergarten)
  • Eltern-Kind-Büro
  • Wiedereinstiegsstellen
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Seit 2013 arbeitet DESY mit dem Familienservice Besser betreut e.V. zusammen, welches den DESY-Beschäftigten den kostenfreien Zugang zu dem Datenbank-Portal, auf welchem Unterstützung in den Bereichen der Kinderbetreuung, Elternpflege, Gartenpflege, Tierbetreuung oder Haushalt angeboten wird. Die Dienstelistung selbst bezahlen die NutzerInnen.

DESY bietet u. a. Kinderbetreuung bei in-Haus-Konferenzen an und beteiligt sich an den Kosten für die Kinderbetreuung beim Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen.
Für Väter und Mütter nach der Erziehungspause stellt DESY zwei Wiedereinstiegsstellen für die Dauer von zwei Jahren zur Verfügung.

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5. Promotoren

Gibt es in dem Unternehmen Personen, Gremien, Beauftragte, Vertretungen etc., die besonders die Förderung hochqualifizierter Frauen beobachten und mitgestalten?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

Die aktuelle Gesamtbetriebsvereinbarung definiert die Gremien, die sich für die Belange der Chancengleichheit einsetzen: Gleichstellungsbeauftragte, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, Vertrauensfrau und Frauenvertretung. Alle werden für eine Amtsperiode von vier Jahren gewählt. Es gibt fünf unterschiedliche Kandidaturbereiche für die Frauenvertretung, so dass aus jedem Bereich die Interessen und jeweiligen Besonderheiten berücksichtigt werden.
Durch die Erarbeitung eines Konzeptes zur Erhöhung des Frauenanteils durch eine hochkarätig besetzte Arbeitsgruppe unter Mitwirkung von Mitgliedern des Direktoriums, Gruppenleiterinnen, Gruppenleiter und der Gleichstellungsbeauftragten wird die Thematik Chancengleichheit stärker beobachtet.

Haben sich hochqualifizierte Frauen des Unternehmens intern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen?

  • Nein
Kurzbeschreibung:

Offiziell nicht. Ehemalige und ggf. aktuelle Mentees aus dem Helmholtz-Mentoring-Programm sind informal vernetzt.

Hat sich das Unternehmen externen Netzwerken, Arbeitskreisen, Verbänden / Vereinen etc. angeschlossen, die sich besonders für die Förderung hochqualifizierter Frauen einsetzen?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

Einzelne Mitarbeiterinnen von DESY sind Mitglied im Arbeitskreis der deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Zusätzlich nehmen Mitarbeiterinnen an Netzwerktreffen der Mentoringprogramme der Helmlholtz-Gemeinschaft teil. Außerdem beteiligt sich die DESY-Gleichstellungsbeauftragte an den bundesweiten Treffen der Gleichstellungsbeauftragten der Forschungszentren und an den bundesweiten wie regionalen Treffen des Forum-Mentoring. Sie ist mit den GBs der Stadt Hamburg, dem Landesfrauenrat-Bündnis vernetzt.

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6. Auditierung

Hat Ihr Unternehmen bereits ein Zertifikat, Audit, Preis, Award oder eine sonstige Auszeichnung erhalten (z. B. von berufundfamilie gGmbH (Hertie-Stiftung), Total E-Quality e. V., bei Wettbewerben), bei der (auch) die Förderung hochqualifizierter Frauen besonders berücksichtigt wurde?

  • Nein

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7. Selbsteinschätzung der Zielgruppe „hochqualifizierte Frauen“

Auf welchem Weg erhält das Unternehmen Rückmeldungen über die Wirksamkeit der Maßnahmen von den hochqualifizierten Frauen selbst?

  • Befragungen
  • Workshops
  • Diskussionsrunden, Interviews
  • Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Frauenversammlung
  • Frauenvertretung (insbesondere Vertreterinnen der Wissenschaft)

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8. Rückmeldungen

Gibt es in dem Unternehmen konkrete Rückmeldungen über den Erfolg der Förderung hochqualifizierter Frauen?

  • ja, von Geschäftsführung / Personalbereich
Kurzdarstellung:

Die Geschäftsführung informiert in den Stiftungsratssitzungen über die aktive Suche und eventuelle Erfolge bei der Besetzung von Gremienmitgliedschaften und Berufungen durch Frauen. Außerdem wird über exzellente wissenschaftliche Leistungen von Frauen berichtet.
Die Geschäftsführung muss den Geldgebern gegenüber halbjährlich über die Fortschritte hinsichtlich des Frauenanteils in den oberen Positionen berichten.

  • ja, von Mentoren / Mentorinnen
Kurzdarstellung:

Mentorinnen im Programm „Women in natural science“ gaben sehr positiven Feedback über den Ablauf und die Inhalte der ersten Rundn 2015.

  • ja, von Gleichstellungsbeauftragten (Diversitybeauftragten / Frauenbeauftragten)
Kurzdarstellung:

Die Gleichstellungsbeauftragte berichtet schriftlich und zusätzlich einmal mündlich bei den beiden jährlichen Sitzungen des Stiftungsrates. Es finden regelmäßige Treffen der Gleichstellungsbeauftragten mit dem Direktorium sowie Wortmeldungen in den Betriebs- und jährlichen Frauenversammlungen statt. Außerdem gibt es Rückmeldungen von vielen Mitarbeiterinnen, die als Vertreterinnen der Gleichstellungsbeauftragten an den Einstellungsverfahren teilnehmen (sog. Fachfrauen).

  • ja, Austausch zwischen den Gleichstellungsbeauftragten anderer Forschungszentren
Kurzdarstellung:

Ein Austausch findet innerhalb des Arbeitskreises der Frauen in den Forschungszentren (akfifz) sehr regelmäßig statt. An den halbjährlichen Treffen nehmen die Gleichstellungsbeauftragten (GB) aus den Helmholtz-Zentren, die zentrale GB der Max Planck Gesellschaft (MPG), diejenige der Fraunhofer Gesellschaft (FhG) und Leibnitz Gesellschaft (WGL) sowie eine Vertreterin des Bundesministerium für Forschung und der Helmholtz-Gemeinschaft teil. Der Austausch dient der erweiterten Information, dem Austausch von best Practice, der gegenseitigen Hilfe sowie der Entwicklung von Zukunftsstrategien.

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9. Quantitative Angaben

Anteil Hochschulabsolventinnen bei Neueinstellungen für hochqualifizierte Tätigkeiten (in Forschung und Entwicklung, Spezialfunktionen u.ä.) sowie von Führungsnachwuchskräften (Durchschnitt der letzten drei Jahre in %): 26.4%

 

Frauenanteil (in %)

 

In Führungspositionen insgesamt:

20.4%

Im Top Management:(Vorstand, Geschäftsführung, Bereichsleitung, Zentralabteilungsleitung u.ä.)

0%

Im Mittelmanagement:(Fachbereichsleitung, Regionalleitung, Filialleitung, Hauptabteilungsleitung, Abteilungsleitung u.ä.)

19.5%

Im Unteren Management:(Gruppenleitung, Teamleitung, Referatsleitung u.ä.)

18.8%

Hochqualifizierte Fachpositionen:(Spezialfunktionen, Fachlaufbahn, Projektleitung u.ä.)

k.A.

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10. Ausblick

Geplante Maßnahmen zur Förderung hochqualifizierter Frauen:

Zur vermehrten Gewinnung von Frauen in Führungspositionen wird insb. über die Helmholtz Rekrutierungsinitiative und das Helmholtz W2 W3 Programm aktiv nach exzellenten Kandidatinnen gesucht. Außerdem wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soweit möglich erweitert. Mit der Einführung von Zielquoten nach dem Kaskadenmodell in dem wissenschaftlichen Bereich verpflichtet sich das Direktorium zu einer gezielten Förderung von exzellenten Frauen.