Drägerwerk

Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik. Unsere innovativen Produkte, Dienstleistungen und Systeme schützen, unterstützen und retten Leben. Im Krankenhaus, in der Industrie, im Bergbau, im Brandschutz und im Rettungswesen vertrauen Menschen auf Dräger-Know-how.

Angaben zum Unternehmen

FirmennameDrägerwerk AG & Co. KGaA
AdresseMoislinger Allee 53-55
BundeslandSchleswig-Holstein
Webseitewww.draeger.com
Ansprechperson/
Abteilung
Silke Ewald
Human Resources, CoE Labour & Employment
BranchenMedizintechnik und Sicherheitstechnik
Vertreten inüber 50
Anzahl Beschäftigte
weltweit
14.400davon Frauen:  28%
Anzahl Beschäftigte
in Deutschland
6.811davon Frauen:  28%
Anzahl Teilzeitbeschäftigte
in Deutschland
614davon Frauen:  83%

 

Gesuchte Studienfachrichtungenakademische Berufe: Informatik, Software Engineering, Medizintechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen, BWL
Fachexperten: Servicetechniker Medizintechnik und Sicherheitstechnik, Anlagenmechaniker, Monteure
Besondere Einstellungskriterienrelevante Studien- bzw. Ausbildungsabschlüsse

Angaben zu den Handlungsfeldern

1. Planung

Wie plant das Unternehmen die Förderung hochqualifizierter Frauen?

  • Seit dem Jahr 2018 gibt es ein Statement des Vorstandes, das Frauen ermutigt, eine Führungsposition bei Dräger anzustreben
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Planung individueller Maßnahmen für bestimmte Personen erfolgt aktuell noch sehr individuell durch die jeweilige Führungskraft und/oder nächst-höhere Führungskraft.
Zudem wurde im Rahmen einer vom Vorstand beauftragen Arbeitsgruppe zum Thema „Vereinbarkeit von Berufsphasen und Lebensphasen“ eine Kleingruppe zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen (bei gleichzeitiger Klarstellung, dass Führungspositionen ausschließlich nach Qualifikation und nicht nach Quote/Geschlecht vergeben werden)

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2. Information

Wie Informiert das Unternehmen über die Maßnahmen zur Förderung hochqualifizierter Frauen?

 

a. innerbetriebliche Informationen
  • Intranet
  • via firmeninterner Yammer-Gruppe (aktuell ca. 150 Follower)
b. außerbetriebliche Informationen
  • Unternehmens-Homepage

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3. Personalarbeit / Personalwirtschaftliche Instrumente und Systeme

Wie gestaltet das Unternehmen die Personalarbeit bei der Förderung hochqualifizierter Frauen?

a. Personalbeschaffung von qualifizierten Frauen

Aktuell kein besonderer Fokus auf „Frauen“ in der Personalbeschaffung

b. Integration von qualifizierten Frauen

Aktuell kein besonderer Fokus auf "Frauen" bei der Integration

c. Weiterbildung

Aktuell kein besonderer Fokus auf „Frauen“ in der Weiterbildung

d. Personalentwicklung von hochqualifizierten Frauen

Aktuell kein besonderer Fokus auf „Frauen“ in der Personalentwicklung;
allerdings: Seit 2018 Kollegiales, neutrales Beratungsangebot von 3 weiblichen und 1 männlichen Führungskraft aus der Kleingruppe „Frauen in Führungspositionen“, das sich an Frauen richtet, die an einer Führungsposition interessiert sind und Bedarf und Interesse an einer Beratung/einem Sparring haben (z.B. zur Rolle der Führungskraft, Steigerung der Sichtbarkeit im Unternehmen, Vereinbarkeitsthemen etc.)

e. Bezahlung und Sozialleistungen

Aktuell kein besonderer Fokus auf „Frauen“ im Bereich Bezahlung und Sozialleistungen

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4. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Wodurch berücksichtigt das Unternehmen bei hochqualifizierten Frauen Wünsche nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben?

  • Flexible Arbeitszeitregelungen
  • Vertrauensarbeitszeit
  • Teilzeit / reduzierte Vollzeit auch im Führungsbereich
  • Home Office
  • Eltern-Kind-Büros
  • Sabbatical
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Dräger Ferienprogramm, betriebsnaher Kindergarten, Möglichkeit zur Umwandlung einer tariflichen Sonderzahlung in 8 zusätzliche Urlaubstage p.a. (sofern Kinder <= 8 Jahre), Beratungangebot des pme-Familienservice (Kinderbetreuung, Pflege, Lebenslagencoaching), Gesundheitszentrum und Fitness-Center auf dem Dräger-Campus

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5. Promotoren

Gibt es in dem Unternehmen Personen, Gremien, Beauftragte, Vertretungen etc., die besonders die Förderung hochqualifizierter Frauen beobachten und mitgestalten?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

Seit letztem Jahr gibt es ein von allen Vorständen unterzeichnetes Statement des Vorstandes mit der gezielten Aufforderung, bei der Besetzung von Führungspositionen ganz bewusst auch nach geeigneten Frauen Ausschau zu halten sowie mit der Botschaft, dass der Vorstand es begrüßt, wenn das Unternehmen (auch) in den Führungsebenen weiblicher wird (Ermutigung qualifizierter Frauen, eine Führungsposition anzustreben); zudem: unter der Überschrift „Vereinbarkeit von Berufsphasen und Lebensphasen“ in 2017 Gründung einer Kleingruppe verantwortet von der Leiterin der Unternehmenskommunikation, die sich gezielt an die Zielgruppe „Frauen in Führungspositionen“ richtet und entsprechende Aktivitäten und Maßnahmen ins Leben ruft (z.B. neutrales kollegiales Beratungsangebot s.o., Frauen-Stammtisch u.ä.)

Haben sich hochqualifizierte Frauen des Unternehmens intern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

Initiierung Vorstands-Statement, neutrales kollegiales Beratungsangebot, interne Yammer-Gruppe, Netzwerktreffen, Mitgliedschaft im genderdax

Hat sich das Unternehmen externen Netzwerken, Arbeitskreisen, Verbänden / Vereinen etc. angeschlossen, die sich besonders für die Förderung hochqualifizierter Frauen einsetzen?

  • Nein

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6. Auditierung

Hat Ihr Unternehmen bereits ein Zertifikat, Audit, Preis, Award oder eine sonstige Auszeichnung erhalten (z. B. von berufundfamilie gGmbH (Hertie-Stiftung), Total E-Quality e. V., bei Wettbewerben), bei der (auch) die Förderung hochqualifizierter Frauen besonders berücksichtigt wurde?

  • Nein
Kurzbeschreibung:

Aktuell jedoch Überlegungen, Zertifizierung durch Total E-Quality Audit anzustreben

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7. Selbsteinschätzung der Zielgruppe „hochqualifizierte Frauen“

Auf welchem Weg erhält das Unternehmen Rückmeldungen über die Wirksamkeit der Maßnahmen von den hochqualifizierten Frauen selbst?

Geplant: inhaltliche Auswertung der geführten kollegialen Beratungsgespräche sowie – falls möglich – Ableitung eines „roten Fadens“ inkl. entsprechender Maßnahmen

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8. Rückmeldungen

Gibt es in dem Unternehmen konkrete Rückmeldungen über den Erfolg der Förderung hochqualifizierter Frauen?

aktuell nicht gezielt erhoben und gesteuert

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9. Quantitative Angaben

nicht öffentlich

10. Ausblick

Die unter der Überschrift der Arbeitsgruppe „Vereinbarkeit von Berufsphasen und Lebensphasen“ ins Leben gerufene Kleingruppe „Frauen in Führungspositionen“ plant nebem dem o.g. kollegialen Beratungsangebot auch Netzwerkveranstaltungen und Stammtische für Frauen in Führungspositionen sowie für an Führung interessierte Frauen.

Als erstes Unternehmen in Schleswig-Holstein ist Dräger im Jahr 2018 Mitglied des Väternetzwerks geworden, das die Schaffung einer väterbewussten Personalpolitik zum Ziel hat. Das Projekt VÄTERNETZWERK der Väter gGmbH unterstützt männliche Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit dem Angebot, das u.a. Vorträge, Workshops, Webinare und Vater-Kind-Aktivitäten umfasst, können Unternehmen Vätern eine Plattform für dieses wichtige Thema geben. https://vaeternetzwerk.info/. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass Maßnahmen für Väter und Mütter einander bedingen, d.h.: In dem Ausmaß, in den Männer sich mehr den Kindern widmen und Verantwortung für die Familie übernehmen, können Frauen Aufgaben in Haushalt und Erziehung abgeben und in der Konsequenz eher in den Beruf zurückkehren bzw. Karriere machen.Frauenanteil (in %)